Häufig hören wir von Kunden den Wunsch, Etiketten inline zu bedrucken und gleich auf die Produkte aufbringen zu lassen. So wird aus vielen Teilmaschinen eine große Anlage, die von vorne bis hinten automatisch produziert. Bei Farbetiketten raten wir allerdings zu einem anderen Weg.
Warum Inline-Druck mit Farbe schwierig ist
Memjet-Drucker wie die VIPColor-Modelle müssen zwischendurch einen Reinigungszyklus fahren, um den Druckkopf zu reinigen. Dafür muss das Papier abgeschnitten werden, die Produktion käme zum Stillstand. Hinzu kommen weitere Parameter, die Du in die Anlage holst: Tintenstände, Druckkopfverbrauch und Restmenge des Materials. Farbetikettendrucker sind außerdem häufig empfindlicher gegenüber Staub als einfache Thermotransferdrucker, die nur Text oder Barcodes drucken.
Unsere Empfehlung: erst vorproduzieren, dann einlegen
- Rolle zu Rolle drucken: Produziere die Farbetiketten kostengünstig und schnell vor, mit einem VP610 oder VP700.
- Aufwickler anschließen: Der Aufwickler am Ausgang rollt die Etiketten in Ruhe auf.
- Rolle in die Anlage einlegen: Lege die fertige Rolle in Deine Produktionsanlage ein.
- Variable Daten ergänzen: Müssen Chargen oder Ähnliches on Demand aufgedruckt werden, übernehmen das im Anschluss einfache Thermotransferdrucker.
So hältst Du die Parameter von drei Verbrauchsmaterialien aus der Anlage heraus und entkoppelst den Verbrauch. Das bedeutet weniger Stillstände, weil ein Verbrauchsmittel leer ist oder bei einem Druck Probleme auftreten.
Automatisch aufbringen
Für das automatische Aufbringen auf Flaschen, Dosen oder Verpackungen gibt es Etikettenaufbringer. Eine Auswahl findest Du bei Karley: Etikettenaufbringer von Karley.
Anlage planen?
Beschreibe uns Deine Linie, die Etikettenform und die Stückzahlen. Wir beraten Dich zu Drucker, Aufwickler und Etikettenaufbringer. Mehr zu den Modellen: VP610 und VP700. Schick uns Deine Anfrage oder ruf uns an unter 02361-979231-0.