Stell Dir vor: Du bringst ein Craft Beer auf den Markt, die Flaschen stehen im Kühlregal und das Etikett bekommt Kondenswasser ab. Oder Du kennzeichnest Tiefkühlkost, die zeitweise antaut. Genau dann zeigt sich, ob Dein Etikett professionell bleibt oder verwischt. Mit dem VIPColor VP760 druckst Du Etiketten mit etwas höherer Wasser- und UV-Beständigkeit.
Was „wasserfest“ hier bedeutet
Der VP760 druckt die Tinte VersaPass DA (vom Hersteller „Enhanced“-Tinte genannt) mit einem eigenen Farbprofil und einer anderen Ansteuerung des Druckkopfs. Das bringt etwas höhere Wasser- und UV-Beständigkeit, etwa für gekühlte Lebensmittel, leichte Chemie oder Produkte mit Kondensation. Gemeint ist die Beständigkeit gegen Wasser, Feuchtigkeit und UV-Licht in Relation zu den anderen Modellen, nicht jede denkbare Belastung. Wie der VP760 im Vergleich zum VP750 abschneidet, testen wir mit den ersten Mustern – sprich uns an.
Der VP700 und der VP610 drucken dieselbe Tinte mit dem Farbprofil „Glossy“ und liefern die besten Fotodrucke. Das Farbprofil ist Teil der Firmware und nicht austauschbar: Du entscheidest Dich beim Kauf zwischen Fotoqualität und etwas höherer Beständigkeit. Brauchst Du die höhere Wasser- und UV-Beständigkeit, empfehlen wir den VP760.
Wo wasserbeständige Etiketten gefragt sind
- Getränke: Craft Beer, Wein oder Wasserflaschen, deren Etiketten Kondenswasser und Kälte abbekommen.
- Lebensmittel: Tiefkühlkost und gekühlte Produkte, die Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
- Kosmetik und Pflege: Cremes, Lotionen und Shampoos, die im feuchten Bad stehen.
- Leichte Chemie und Logistik: Kennzeichnungen, die auch bei Kondensation lesbar bleiben müssen.
Das Material entscheidet mit
Die Tinte allein macht kein wasserbeständiges Etikett. Auf einfachem Papier läuft auch eine beständige Tinte am Rand aus. Wähle ein Material, das zum Einsatz passt, zum Beispiel Synthetikfolien oder beschichtete Etiketten, und teste das Muster unter realistischen Bedingungen: im Kühlschrank, mit Kondenswasser, bei Temperaturschwankungen.
- Lass die Etiketten nach dem Druck kurz trocknen, bevor Du sie weiterverarbeitest.
- Stimme die Farbintensität über die Farboptimierung auf das Material ab.
- Prüfe bei kritischen Anwendungen mit einem Langzeittest, ob die Etiketten halten.
Ehrlich gesagt: nicht für alles
Ohne Tests geht es nicht. Manchmal zeigt sich, dass für ein Projekt ein anderes Druckverfahren besser passt, etwa Pigmenttinte oder Trockentoner. Das sagen wir Dir vorher, nachdem wir Deinen Anwendungsfall und Dein Material gesehen haben.
Muster auf Deinem Material?
Beschreibe uns, wie nass oder kalt Dein Etikett wird. Wir drucken ein Muster auf Deinem Material und beraten Dich zum VP760. Schick uns Deine Anfrage oder ruf uns an unter 02361-979231-0.